Trost und Trauer

TRAUERLITERATUR

Ein Buch kann in Zeiten der Trauer ein unaufdringliches Geschenk sein. Es kann dann zur Hand genommen werden, wenn die oder der Betroffene es möchte. Dort, wo uns die Worte fehlen waren Autoren kreativ und einfühlsam. Literatur hat stets den Vorteil, dass sie Gedanken beschreibt, die wir nie so in Worte fassen könnten. Für manche Menschen ist sie in Zeiten des Rückzugs eine große Quelle des Verstehens und der Unterstützung. Wählen Sie ein Buch stets mit Bedacht.

Eine lesenswerte Auswahl an Büchern haben wir für Sie zusammengestellt.
Kinderbücher sind vielen Erwachsenen eine große Hilfe, vor allem wenn eine gemeinsame Trauerzeit bewältigt werden muss. Kinderbücher rühren auch Erwachsene. Man kann zusammen mit dem Kind Zeit verbringen und sich spielerisch dem Thema nähren. Über Bücher können Kinder auch nichttrauernden Kindern eine (Verstehens-)Brücke bauen.
Sie kennen ein Buch, welches Ihnen sehr geholfen hat und in unsere Liste aufgenommen werden sollte? Kontaktieren Sie uns! 

ohne dich

Trost, Verständnis und Hilfe beim Tod eines nahestehenden Menschen bietet die Autorin, die selbst ein Kind verloren hat, mit diesem Buch an. Als langjährige Trauerbegleiterin weiß sie: Besonders die Tage unmittelbar nach dem Tod sowie Weihnachten, Ostern, Geburtstag, Hochzeitstag und der Todestag selbst erfordern Rituale, damit aus der Erinnerung eine heilende Kraft werden kann.

22,00 €

Meine Trauer wird dich finden

Der führende Trauerexperte Roland Kachler hat nach dem Unfalltod seines 16-jährigen Sohnes einen neuen Weg der Trauerbewältigung gesucht und gefunden. Statt den Verstorbenen »loszulassen«, zielt die Methode des Autors darauf, die Liebe für den Verstorbenen so zu bewahren, dass eine liebevolle innere Beziehung entstehen kann und auch wieder Glück erlebt werden darf. Die praktischen Übungen, Hinweise und Tipps am Ende jedes Kapitels helfen, diesen neuen Weg zu gehen. Roland Kachler hat sein seit vielen Jahren erfolgreiches Buch aktualisiert und neu bearbeitet. »Der Tod beendet das Leben, aber nicht die Liebe! Die Trauer zeigt, wie sehr wir den Verstorbenen liebten und immer noch lieben. Die Trauer will, dass die Liebe weitergeht - über den Tod des geliebten Menschen hinaus. Nicht zum Loslassen, sondern zum Lieben will dieses Buch ermutigen und begleiten. Der Verstorbene bleibt eine wichtige, geliebte Person im Leben des Hinterbliebenen. Dabei wissen Trauernde sehr genau, dass die Liebe eine neue Ausdrucksweise braucht. Die Trauer ist das Gefühl, das uns hilft, eine neue Beziehung zum Verstorbenen zu finden. Sie wandelt die bisherige Weise des Liebens in eine neue, in eine innere Liebe. Ich möchte Sie als Leserin und Leser unterstützen, eine andere, aber nicht weniger intensive Beziehung zu Ihrem verstorbenen geliebten Menschen zu finden.Ich möchte Ihnen in diesem Buch Anregungen, konkrete Hilfestellungen und Übungen anbieten, wie Sie Ihre Liebe zu ihrem Verstorbenen weiterleben können.« (Roland Kachler)

24,99 €

Dem Leben neu vertrauen

Das Buch basiert auf Elisabeth Kübler-Ross kurz vor ihrem Tod zusammen mit David Kessler vollendeten Buch. Die Autorin erklärt hier, welche fünf Stadien der Mensch der einen Verlust betrauert, durchlaufen muss. Erkenntnisse und Ratschläge sollen den Betroffenen helfen, ihr Leben zu normalisieren. 

39,00 €

    Inneres Glück ist nicht von materiellen Umständen abhängig. Es wurzelt in unserem Geist. Dalai Lama


    Unglücklicher, wie du deinen frühen Glanz verlorst,
    du, einst des Lichtes schönster Engel. Giambattista Marino


    Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen, sondern schließe deine Augen und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer. Khalil Gibran



    Ich gehe langsam aus der Welt heraus in eine Landschaft jenseits aller Ferne, und was ich war und bin und was ich bleibe, geht mit mir ohne Ungeduld und Eile in ein bisher noch nicht betretenes Land. Hans Sahl



    Aber ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehn, von welchem unser Sonnenlicht nur Schatten ist. Arthur Schopenhauer



    Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, wunderbare Sache. Hermann Hesse



    Die große Fracht des Sommers ist verladen, das Sonnenschiff im Hafen liegt bereit. Ingeborg Bachmann



    Es fragt uns keiner,
    ob es uns gefällt,
    ob wir das Leben lieben oder hassen,
    wir kommen ungefragt auf diese Welt
    und müssen sie auch ungefragt verlassen. Mascha Kaléko



    Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt, kann uns nicht genommen werden, er lässt eine leuchtende Spur zurück gleich jenen erloschenen Sternen, deren Bild noch nach Jahrhunderten die Erdbewohner sehen. Jean de la Fontaine



    Sterben ist Erwachen! Tolstoi



    Der Tod kommt nur einmal, und doch macht er sich in allen Augenblicken des Lebens fühlbar. Es ist herber, ihn zu fürchten, als ihn zu erleiden. Jean de La Bruyère



    Der Mensch lebt und besteht nur eine kleine Zeit, und alle Welt vergehet mit ihrer Herrlichkeit. Es ist nur einer ewig und an allen Enden und wir in seinen Händen. Matthias Claudius



    Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen. Albert Schweizer 



    Der Mensch ist nicht der Herr des Seienden. Der Mensch ist der Hirt des Seins. Martin Heidegger




    Der Tod ist ein Tor und nicht das letzte. Enrique Sánchez


    Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi



    Still wird's! Und als den tiefen Frieden
    ein leises Wehen jetzt durchzog,
    da mocht' es sein, daß abgeschieden
    die Erdenseele aufwärts flog .Theodor Fontane



    Ans Fenster klopft ein Bot mit frohen Mienen, du trittst erstaunt heraus und kehrst nicht wieder, denn endlich kommt der Lenz, der nimmer endet! Josef von Eichendorff



    Es ist eine Ferne, die war, von der wir kommen.
    Es ist eine Ferne, die sein wird, zu der wir gehen.Johann Wolfgang von Goethe 



    Man sieht die Sonne untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. Franz Kafka 



    Jetzt nun war es für Dich Zeit.
    Wir irrten, als wir dachten wir wären bereit. Harald Sick



    Man muss sich hüten,
    in den Erinnerungen zu wühlen,
    sich ihnen auszuliefern,
    wie man auch ein kostbares Geschenk
    nicht immerfort betrachtet,
    sondern nur zu besonderen Stunden
    und es sonst nur wie einen verborgenen Schatz,
    dessen man sich gewiss ist, besitzt;
    dann geht eine dauernde Freude und Kraft
    von dem Vergangenen aus. Dietrich Bonhoeffer

    Alle weltlichen Dinge sind nur ein Traum im Frühling. Betrachte den Tod als Heimkehr.Konfuzius